29.7.2021

News zum Büromarkt 🚨

Büromärkte - Flächenbedarf könnte bis 2030 um 10 % steigen

Die Zahl der Bürobeschäftigten wird bis 2030 weiter steigen, prognostizieren die Marktforscher der Deutschen Bank. Zum einen dürfte hierfür eine Netto-Zuwanderung von mehr als 300.000 Menschen pro Jahr sorgen, zudem ermöglichen Home-Office-Lösungen vielen Menschen, einer Arbeit auch in Lebensumständen nachzugehen, die eine freie Zeiteinteilung erfordern. Offen ist, inwieweit das Homeoffice den aus der steigenden Beschäftigtenzahl erwachsenden Flächenbedarf dämpft, im optimistischen Szenario nimmt der Flächenbedarf um 10 % bis 2030 zu.

Im pessimisrtischen Szenario, das die Experten aber für weniger wahrscheinlich halten, bleibt die Flächennachfrage konstant bei 170 Mio. m².

In diesem und nächsten Jahr dürfte in 126 von DB Research betrachteten deutschen Städten die Bürobeschäftigtenzahl zusammengenommen um 155.000 auf 7,9 Mio. wachsen.

Hier spiegelt durchaus der Konjunktureinbruch wider: Vor der Coronakrise waren es im langjährigen Druchschnitt 105.000 pro Jahr.

Die Leerstandsraten stiegen 2020 über alle Städte um 0,3 Prozentpunkte auf 3,8 %. Die stärksten Anstiege von rund einem Prozentpunkt gab es in Krefeld, Mannheim, München, Oberhausen, Ratingen, Stuttgart und Wiesbaden. In 89 der 126 Städte liegt die Quote unter 5 %. In Albstadt, Berlin, Braunschweig, Erlangen, Freiburg, Göttingen, Jena, Ludwigshafen, Münster, Regensburg, Tübingen und Wolfsburg sind es sogar weniger als 2%.

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